Geburt – 2. Woche (Vegetative Phase)

Welpen blind, taub und praktisch hilflos --> 70 % wird geschlafen, 30 % getrunken

 

3. - 4. Woche (Übergangsphase)

Die Ohren beginnen sich zu öffnen, die Augen nehmen Licht und bewegte Objekte wahr, die Zähne kommen, Welpen beginnen zu bellen, knurren, heulen. Sie können auch schon mit dem Schwanz wedeln, und beginnen sich wie richtige Hunde zu benehmen.

Die ersten Steh- und Laufversuche finden statt, Spielen wird immer wichtiger.

 

5. - 8. Woche (Prägungsphase)

Die Wurfkiste wird immer öfter verlassen (vor allem für Harn- und Kotabsatz), die Entwöhnung von der Muttermilch beginnt bereits jetzt, da die Mutter bereits völlig erschöpft ist, müssen die Welpen beginnen selbst nach Futter zu suchen (Schlabbern von flüssiger Nahrung).

Bereits jetzt ist der individuelle Charakter des Hundes erkennbar.

Die Bewegungen werden koordinierter, die körperliche Entwicklung läuft jetzt rasend schnell voran.

Die Welpen beginnen jetzt zu träumen → Informationen werden verarbeitet.

 

Abgabe

Jetzt ist die Zeit gekommen – Sie dürfen Ihren Welpen abholen!

Nach etwa 3 Tagen Eingewöhnungszeit dürfen Sie nun mit Ihrem Liebling zur Welpenstunde gehen.

 

bis 16. Woche (Sozialisierungsphase)

Medi

Sie haben jetzt noch etwa 8 Wochen Zeit (bis Ende 16. Lebenswoche) Ihren Welpen zu sozialisieren und weiter zu prägen.

Alles was in dieser Zeit (sowohl Positives als leider auch negative Erfahrungen) erlebt, erlernt und erfahren wird, ist praktisch unauslöschbar im Kopf Ihres 4-Beiners verankert. Versäumtes kann nicht, oder nur mit großer Mühe nachgeholt werden.

 

bis 6. Monat (juvenile Phase – die Jugend)

Die erste Entwicklungsphase ist abgeschlossen. Bevor die zweite sensible Phase kommt, ist es nun an der Zeit die Bindung zu vertiefen und sich der Erziehung zu widmen.

Der Welpe ist nun ein Teenager geworden. Wer selbst Kinder groß gezogen hat, weiß was das bedeutet.

Der Zahnwechsel beginnt, dies sollte beim Spielen (Zerrspiele) beachtet werden. Auch kann der Teenager Schmerzen dabei haben und entsprechend unausgeglichen sein.

Jetzt ist die Zeit, den Hund auch mal räumlich von sich zu trennen (der Kleine muss nun nicht mehr mit in die Toilette!), um später keine Probleme mit Trennungsangst zu haben.

 

Bis 9. Monat (Pubertät)

Jetzt hat es den Hund voll erwischt, die Pubertät hat ihn voll im Griff, die Hormone spielen verrückt, das andere Geschlecht wird interessant. Rüden heben jetzt das Bein zum pinkeln, Hündinnen können bereits zum ersten Mal läufig werden.

Begegnungen mit fremden Hunden laufen evetuell nicht mehr so friedlich ab wie bisher, und die Hunde haben scheinbar alles vergessen, was man ihnen bereits beigebracht hat. Unsicherheiten, die bereits als Welpe da waren treten plötzlich wieder auf. Erlerntes aus der Prägungsphase wird nochmals „abgefragt.

Die Stellung im Rudel wird verstärkt ausgetestet.

Jetzt heißt es konsequent bleiben, damit Sie diese Phase gut und erfolgreich durchstehen.

 

Bis 12. Monat (Erwachsenwerden)

Körperlich sind die meisten Hunde jetzt ausgewachsen, und wiegen etwa 60 mal so viel wie bei ihrer Geburt. Der Brustumfang nimmt allerdings noch mehr zu, und der Kopf wird im Laufe des nächsten Jahres noch breiter.

Die Hunde werden allmählich ruhiger, und die Erziehung zeigt so allmählich ihre Wirkung. Ihr Hausgenosse wird ausgeglichener, und das Leben mit ihm wird nun zur Routine.

Das Lernen jedoch hört nicht auf! Ein Hund lernt sein Leben lang, und will sein Leben lang gefordert und gefördert werden.

 

Je nach Größe und Rasse kann es bis zu 3 Jahre dauern bis Ihr Hund komplett ausgereift ist. Dies werden sie auch in der Erziehung und Ausbildung merken, dass es bei Ihrem Freund dann scheinbar plötzlich „klick“ macht, und er Sie versteht und auch vernünftig wird.

 

Halten Sie durch – es lohnt sich!

 

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